Ultrabook

Ultrabook: Asus Zenbook S13 im Test

© Asus

Edle Materialien, hochwertige Komponenten: Das Premium-Ultrabook weiß innen wie außen zu überzeugen. Nur bei der Ausdauer hapert es ein wenig.

Pro

  • elegantes, schlankes Ultrabook
  • hervorragende Verarbeitung, robustes Gehäuse
  • sehr hohe Speicherkapazität (16 GB RAM, 1 TB SSD)
  • extrem schmaler Displayrand
  • exzellente System- und Grafikleistung
  • sehr helles, kontrastreiches 13,9-Zoll-Display
  • großes, sehr präzise steuerbares Touchpad
  • praktisches Ergolift-Scharnier
  • praktische Schutzhülle inklusive

Contra

  • mäßige Akkulaufzeit
  • kein Thunderbolt-3-Support

Fazit

connect-Urteil: sehr gut (446 von 500 Punkten); connect-"Beste Performance"

Das Ultrabook aus der hochwertigen S-Serie zeigt das markentypische Gehäusedesign: Besondere Kennzeichen sind die Oberfläche aus gebürstetem Aluminium, das etwas eigenwillige Tastaturlayout, das große Touchpad mit integriertem Fingerabdrucksensor und das charakteristische Ergolift-Scharnier, das das Keyboard automatisch in eine ergonomische Schreibposition neigt. 

Mit dem Zenbook S13 ist Asus das Kunststück gelungen, in ein Gehäuse mit den typischen Abmessungen eines 13-Zöllers einen 13,9 Zoll großen Bildschirm zu integrieren. Die Screen-to-Body-Relation – also das Verhältnis der Displaygröße zur gesamten Geräteoberfläche – liegt damit bei sagenhaften 97 Prozent und toppt alles bisher Dagewesene. 

Dem extrem schmalen Displayrand verdanken wir zudem eine Art Notch für die Webcam, die ohne diese Ausbuchtung keinen Platz gehabt hätte. Der leichte Überstand trägt außerdem dazu bei, dass sich das zusammengeklappte Gerät besonders leicht öffnen lässt. Ebenfalls schwer beeindruckt waren wir von der außergewöhnlichen Stabilität des Displaydeckels. 

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Dass Asus in dem kompakten Gehäuse noch Platz für eine dedizierte Grafikkarte gefunden hat, verstärkt den positiven Eindruck zusätzlich. Zusammen mit dem leistungsstarken Quadcore-Prozessor Intel Core i7-8565U und satten 16 GB Hauptspeicher versammelt sich in unserem Testgerät damit eine Rechenpower, die in diesem Formfaktor ihres gleichen sucht.

An den Seitenflächen finden sich insgesamt drei USB-Ports – zwei davon im modernen Typ-C-Format .Hinzu kommen ein Kartenleser und die obligatorische Audioklinke. Beim Datenspeicher klotzt Asus mächtig ran, denn die rasant arbeitende SSD lässt sich mit einem kompletten Terabyte an Daten beschreiben. Das ist selbst in der mobilen Oberklasse keine Selbstverständlichkeit. Auch das ausgesprochen hell leuchtende Display weiß zu überzeugen. 

Einen dicken Wermutstropfen, der dem Premium-Notebook am Ende das Gesamtergebnis ein wenig verdirbt, gibt es allerdings: Eine Akkulaufzeit von knapp sieben Stunden wäre vor ein paar Jahren noch als guter bis sehr guter Wert durchgegangen. Bei der aktuellen Konkurrenzgerät das elegante Asus-Ultrabook damit jedoch ins Hintertreffen. Das ist schade, denn abseits der Ausdauerwerte lässt das Zenbook S13 alle anderen Ultrabooks hinter sich.

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