Ultrabook

Convertibles: Acer Spin 3 im Test

© Acer

Das Spin 3 beweist, dass auch ein Kunststoffgehäuse optisch Eindruck schinden kann. Das Preis-Leistungs- Verhältnis überzeugt ohnehin.

Pro

  • schickes 14-Zoll-Convertible mit 360-Grad-Scharnier
  • gute Verarbeitung
  • respektable Systemleistung
  • lange Akkulaufzeit
  • im Gehäuse verstaubarer aktiver Stift im Lieferumfang
  • Nummernblock in der Tastatur
  • großes Touchpad
  • günstiger Preis

Contra

  • keine biometrische Anmelde-Option
  • keine Tastaturbeleuchtung
  • kein USB-C-Anschluss
  • etwas wackliges Scharnier
  • wenig leuchtstarkes Display

Fazit

connect-Urteil: gut (407 von 500 Punkten)

Das aktualisierte Spin 3 von Acerist ein Exot im Testfeld. Nicht, weil es so außergewöhnlich wäre, sondern weil es preislich in einer ganz anderen Liga spielt als die Convertible-Boliden der Konkurrenz. Aber genau das hat uns interessiert: Wie schlägt sich ein Modell aus derMittelklasse gegen Kombigeräte, die mehr als doppelt so teuer sind?

Nun, für 700 Euro darf man natürlich keine Wunder erwarten. Dennoch hat das Spin 3 gute Argumente auf seiner Seite. Da wäre zunächst die Optik: Obwohl das Gehäusekomplett aus Kunststoff gefertigt ist, hinterlässt es einen hochwertigen Eindruck. Sowohl die Basiseinheit als auch der Displaydeckel sind gut verarbeitet und erstaunlich stabil. Lediglich das Scharnier ist beim Auf- und Umklappen etwas wacklig. 

Die wenigsten Abstriche muss man interessanterweise bei der Leistung machen. Schließlich ist im Spin 3 der gleiche Core-i5-Prozessor verbaut wie etwa im hochpreisigen Business-Convertible von Dell. Auch die Speicherkapazität ist identisch – sowohl beim Arbeits- (8 GB) als auch beim Datenspeicher (265 GB). Hinsichtlich der Ausdauer muss sich der günstige Taiwaner ebenfalls nicht verstecken: Mit einer Akkulaufzeit von über zehn Stunden im simulierten Office-Betrieb liefert er eine überzeugende Vorstellung ab.

Lesetipp: So finden Sie das passende Notebook

Auch in puncto Bedienung sammelt das Spin 3 fleißig Wertungspunkte und lässt die teure Konkurrenz zum Teil alt aussehen. So überrascht das 360-Grad-Convertible mit einem kostenlos mitgelieferten aktiven Stift, der sich zudem ganz praktisch im Gehäuse parken lässt. Auf der Tastatur kann man sehr angenehm tippen, und auch das große Touchpad konnte im Test überzeugen. Das Display leuchtet nicht allzu hell, liefert sonst aber ebenfalls keinen Anlass zur Klage.

Dass sich in der Endabrechnung trotzdem ein gehöriger Respektabstand zu den Geräten der Premiumklasse zeigt, ist letztlich doch dem Preis geschuldet, der sich zwangsläufigin der Ausstattung niederschlägt. So fehlt dem Spin 3 nicht nur eine biometrische Authentifizierung (Fingerabdruck oder Gesichtserkennung),auch eine Hintergrundbeleuchtung für das Keyboard sucht man vergeblich. 

Vermisst haben wir zudem einen modernen USB-C-Anschluss. Wer auf diese Komponenten verzichten kann, bekommt allerdings für relativ wenig Geld ein sehr solides Convertible, das alltägliche Aufgaben souverän erledigt und auch noch gut aussieht.

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