Ultrabook

Ultrabook: Dell XPS 13 im Test

© Dell

Dell ist das Kunststück gelungen, ein ohnehin fast perfektes Gerät durch punktuelle Optimierungen noch ein Stück besser zu machen.

Pro

  • sehr kompaktes, edles Ultrabook
  • nahezu perfekte Verarbeitung
  • hervorragende Systemleistung
  • spiegelfreies, fast randloses 13-Zoll-Display
  • extrem lange Akkulaufzeit
  • zwei schnelle Thunderbolt-3-Anschlüsse
  • verbesserte Webcam-Position
  • kabellose Smartphone-Anbindung (Mobile Connect)

Contra

  • nur 256 GB SSD-Kapazität (in der Testkonfiguration)
  • kein USB-A-Anschluss (Adapter im Lieferumfang)

Fazit

connect-Urteil: sehr gut (463 von 500 Punkten); connect-"Beste Ausdauer"

Seit der Markteinführung im Jahr 2012 gilt Dells XPS 13 als besonders gelungener Kompromiss aus Kompaktheit und Nutzwert. Darum überrascht es kaum, dass sich Dells Flaggschiff mit der markanten Keilform in der aktuellen Version 9380 kaum vom Vorgängermodell unterscheidet. Es gäbe auch gar keinen Grund für massive Veränderungen. Denn die Kombination aus hochwertigen Materialien, einer fast perfekten Verarbeitungsqualität und der enormen Robustheit suchte bereits beim Modell 9370 ihres gleichen.

Mit dem neuen Modell reagierte der Hersteller auf den einzigen nennenswerten Kritikpunkt am Design des Geräts: Wegen des schmalen Displayrands saß die Webcam bei den letzten Generationen des XPS 13 unterhalb des Bildschirms – was den Nutzer bei Videochats aus einer sehr undankbaren Perspektive zeigte. Nun ist die Kamera wieder an ihren angestammten Platz oberhalb des Displays zurückgekehrt.

Man tut der aktuellen XPS-13-Generation allerdings unrecht, wenn man ihren Neuigkeitswert auf die seher kosmetische Veränderung reduziert. Denn auch unter der Haube gibt es gewichtige Veränderungen.In erster Linie zu nennen ist hier der Prozessor, ein Intel Core i7-8565U,der dem Ultrabook einen deutlichenLeistungsschub verpasst – in derPerformance-Wertung ergibt sich so die Verbalnote überragend.

Selbiges gilt für die Ausdauer, denn das neue Setup kommt offensichtlich mit deutlich weniger Strom aus als die 2018-er-Version. Nur damit ist es zu erklären, dass unser Testgerät im MobileMark-Benchmark mehr als 15 Stunden durchhält. Man kann also fast zwei komplette Arbeitstage im Akkubetrieb bestreiten. 

Fast nur Lob bekommt das XPS 13 auch für das helle Display sowie die gegenüber dem Vorgänger unveränderten Eingabegeräte und Schnittstellen inklusive zwei superschnellen Thunderbolt-3-Anschlüssen. USB-A wird über den beiliegenden Adapter abgedeckt. Ebenfalls wieder an Bord ist die hauseigene Software Mobile Connect, die das Notebook kabellos mit dem Smartphone verbindet. 

Dass dennoch etwas Luftnach oben bleibt, verdankt die neueste Generation des XPS 13 vorallem der mauen SSD-Kapazität.Denn unser knapp 1500 Euro teures Testgerät ist lediglich mit 256 GB Datenspeicher bestückt.

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