Detachables

HP Spectre x2 und Elite x2: Ausstattung und Fazit

Inhalt
  1. HP Spectre x2 und HP Elite x2 im Test
  2. HP Spectre x2 und Elite x2: Ausstattung und Fazit
Notebook HP Elite 2x

© HP

Auf den ersten Blick gleicht das Business-Modell – abgesehen von den schwarzen Tasten – dem Consumer-Pendant wie ein Ei dem andern. Doch vor allem unter der Haube gibt es deutliche Unterschiede.

Pro

  • edles Business-Tablet mit Aluminiumbeschichtung
  • hochwertige „Reisetastatur“ zum Andocken
  • lüfterloser Core-m5-Prozessor
  • Wacom-Stift im Lieferumfang
  • Thunderbolt und Wireless Docking (WiGig)
  • LTE-Modem
  • Fingerabdrucksensor
  • umfangreiches optionales Zubehör

Contra

  • relativ stark spiegelndes Display
  • durchschnittliche Display-Auflösung
  • mäßige Grafik

Fazit

HP Elite x2: connect-Urteil gut (406 von 500 Punkten)

Die Ausstattung macht den Unterschied

Deutliche Unterschiede zwischen der Business- und Consumer-Version des Detachables gibt es zudem in puncto Ausstattung. Das vielfältig konfigurierbare Elite x2 lässt diesbezüglich kaum Wünsche offen. Neben einer USB-3.0-Buchse verfügt es über einen USB-Typ-C-Anschluss mit Thunderbolt-Unterstützung, der auch zum Aufladen dient. Das Spectre bietet stattdessen gleich zwei USB-C-Ports mit Ladefunktion. Auf einen klassischen USB-A-Slot hat HP hier verzichtet. Der zum Anschluss diverser Peripheriegeräte notwendige Adapter liegt jedoch serienmäßig bei.

Einen separaten Display-Port oder einen Netzwerkanschluss sucht man bei beiden Modellen vergeblich. Zum Verbinden mit Bildschirm oder LAN ist daher ein entsprechender Adapter notwendig, der jeweils separat erworben werden muss. Das Business-Modell bietet zusätzliche Dockingmöglichkeiten via Thunderbolt und drahtlos per WiGig-Schnittstelle. Hinzu kommt ein LTE-Modul, das man bei der Consumer-Variante - zumindest in der uns vorliegenden Konfiguration - leider vergeblich sucht. Ebenfalls exklusiv sind die diversen Sicherheitsfeatures des Elite-Detachables (unter anderem Kensington-Schloss und Fingerabdruckleser). Positiv zu erwähnen bei beiden Geräten ist der im Lieferumfang integrierte Stylus, wobei HP auf eine entsprechende Befestigungsmöglichkeit in beiden Fällen großzügig verzichtet hat.

Angetrieben werden unsere Testkandidaten jeweils von einem stromsparenden, passiv gekühlten und damit geräuschlosen Intel-Core-m-Prozessor der neuesten Generation - unterstützt von 8 GB Arbeitsspeicher. Im Elite x2 arbeitet eine m5-CPU, im Spectre x2 ist ein leistungsstärkerer m7-Prozessor verbaut. Im Performance-Benchmark ergaben sich deshalb leichte Vorteile für das Consumer-Modell, während die Business-Ausführung im Ausdauervergleich knapp vorne liegt: Das Elite hält bei typischer Office-Nutzung rund eine Viertelstunde länger durch. Die Grafikleistungen beider Geräte sind mangels separater Grafik-CPU nicht besonders aufregend, für Durchschnittsanwender jedoch ausreichend.

Zum Speichern von Daten steht jeweils eine 256 GB große SSD zur Verfügung, die keinerlei Anlass zur Klage bietet. Beide x2-Modelle verfügen darüber hinaus über je eine Front- und Rückkamera, wobei die Spectre-Variante höher auflöst (5 und 8 Megapixel gegenüber 2 und 5 beim Elite x2). Ebenfalls beiden Modellen hat HP integrierte Lautsprecher von Bang & Olufsen spendiert, deren Sound uns aber trotz diesem klangvollen Namen nicht vom Hocker reißen konnte.

Fazit: Konkurrenzfähig

Beide HP-Detachables überzeugen durch Optik, Verarbeitung und Leistung. Aus dem Vergleich der beiden Modelle geht das Elite x2 als klarer Punktsieger hervor. Es ist insgesamt besser ausgestattet und leistet sich praktisch keine Schwächen. Der Aufpreis gegenüber der Consumer-Variante ist vergleichsweise moderat. Wer allerdings auf Business-Features und LTE verzichten kann, ist mit dem Spectre x2 ebenso gut bedient, zumal es ein breiteres Touchpad, einen noch stabileren Klappständer und die besseren Kameras an Bord hat. Den Vergleich mit Microsofts Surface Pro 4 müssen jedenfalls beide x2-Modelle nicht scheuen.

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