Detachables

HP Spectre x2 und HP Elite x2 im Test

HPs Antwort auf das neue Microsoft Surface heißt x2. Und das gibt es gleich zweimal: als Business- und als Consumer-Variante. Wie sich das doppelte Lottchen im Labor schlägt, zeigt unser Vergleichstest.

Inhalt
  1. HP Spectre x2 und HP Elite x2 im Test
  2. HP Spectre x2 und Elite x2: Ausstattung und Fazit
HP Spectre x2 und HP Elite x2

© HP / dreamerve - shutterstock.com

HP Elite x2 und HP Spectre x2

Pro

  • kompaktes 12-Zoll-Detachable
  • hochwertiges, aluminiumbeschichtetes Gehäuse
  • Core-m7-Prozessor mit passiver Kühlung (kein Lüfter)
  • zwei moderne USB-C-Anschlüsse (beide ladefähig) mit USB-A-Adapter
  • Stylus im Lieferumfang
  • vorder- und rückseitige 5- bzw. 8- Megapixel-Kamera

Contra

  • relativ stark spiegelndes Display
  • Tastatur mit kleineren Schwächen
  • kein 3G/4G-Modem
  • durchschnittliche Display-Auflösung

Fazit

HP Spectre x2: connect-Urteil gut (392 von 500 Punkten)

Der Erfolg des Surface Pro 4 von Microsoft kommt nicht von ungefähr. Reine Tablets eignen sich zwar bestens für Enter- und Infotainment-Aufgaben, stoßen im Umgang mit Office-Programmen oder bei der Bild- und Videobearbeitung jedoch schnell an ihre Grenzen. Detachables, die sich per Anstecktastatur in Notebooks verwandeln lassen, kombinieren die Kompaktheit von Tablets mit der Funktionalität von Ultrabooks.

Wenn ein 2-in-1-Gerät wie das neue Surface zudem noch hochwertig verarbeitet und leistungsfähig ist, kommt es gut an beim Publikum. Zweifellos eine Herausforderung für die klassischen Notebook-Hersteller, die im lukrativen Markt für Hybridgeräte selbst punkten wollen und sich nun der Konkurrenz ihres langjährigen Hardware-Partners Microsoft erwehren müssen. Marktführer Hewlett-Packard beantwortet diese Herausforderung aktuell auf zweifache Weise: mit dem überarbeiteten Business-Hybriden Elite x2 und dem Consumer-Modell Spectre x2. Wir haben beide Geräte genauer unter die Lupe genommen.

Das enge Verwandtschaftsverhältnis der beiden Detachables lässt sich nicht nur am gemeinsamen Namen erkennen - sie sehen sich auch verdammt ähnlich. Beide x2-Modelle stecken in einem edlen Aluminiumgehäuse, das optisch zu beeindrucken weiß und exzellent verarbeitet ist. Das gilt auch jeweils für den filigran anmutenden, aber sehr robusten Klappständer aus massivem Edelstahl, der sich in beiden Varianten stufenlos verstellen lässt. Gemein ist der Elite- und Spectre-Variante auch das helle, aber recht stark spiegelnde 12-Zoll- Touch-Display (Gorilla-Glas 4) mit Full-HD-Auflösung, was einer Pixeldichte von 192 ppi entspricht. Das ist zwar vom Surface (267 ppi) ein gutes Stück entfernt, reicht aber vollkommen aus.

Business-Modell mit Vorteilen

Größe und Gewicht der beiden Geräte variieren nur marginal. Gravierender sind die Unterschiede hinsichtlich der magnetisch andockbaren Tastaturen, die gleichzeitig als Schutzcover dienen. Das Keyboard-Dock des Elite x2 ist in zwei Varianten erhältlich: Standardmäßig kommt die sogenannte "Reisetastatur" zum Einsatz - eine etwas unglückliche Bezeichnung, denn genau genommen handelt es sich dabei um eine vollwertige Notebook-Tastatur, an der es rein gar nichts auszusetzen gibt. Die optional erhältliche "Advanced"-Tastatur bringt einen zusätzlichen Akku und einen Smartcard-Reader mit; von daher ist sie etwas dicker, schwerer und natürlich auch teurer.

Die Tastatur des Spectre x2 hat uns weniger überzeugt: Das liegt nicht nur an ihrer etwas ungewöhlichen Anordnung und den silberfarbenen Tasten, deren Beschriftung bei diffusem Licht - trotz Beleuchtung - kaum erkennbar ist. Schwerer wiegt, dass die Tastatur beim Tastendruck spürbar nachgibt - und zwar nicht nur, wenn man sie leicht ankippt, sondern auch dann, wenn sie plan auf dem Untergrund aufliegt. Das kommt in dieser Preisklasse etwas unerwartet. Abgesehen von diesem Manko kann man aber auch mit der Spectre-Tastatur ausgezeichnet tippen.

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