Smart-Home

Netatmo Welcome im Test

© Netatmo

Netatmo Welcome

Pro

  • zuverlässige Gesichtserkennung
  • clevere Details bei Installation und alltäglicher Nutzung
  • microSD-Karte im Lieferumfang, Cloudspeicherung per Dropbox oder FTP für Webspace/NAS
  • Anschluss per Ethernet oder WLAN
  • unter iOS Homekit-Integration
  • Siri und Google Assistant möglich

Contra

  • Einrichtung unter Android komplizierter als unter iOS

Fazit

Connect-Urteil: gut (402 von 500 Punkten)

In der Welcome-Kamera von Netatmo stecken einige clevere Ideen: Um den Setup-Modus zu aktivieren, stellt man die an den Strom angeschlossene Kamera einfach auf den Kopf. Anschließend lässt sie sich in der für iOS und Android erhältlichen App„Netatmo Security“ installieren. Die Einbindung ins Heimnetz kann per WLAN oder Ethernet erfolgen. 

Ob die Überwachungsfunktion aktiv ist oder nicht, lässt sich mit der Positionsbestimmung eines oder mehrerer Smartphones koppeln. Sind alle angemeldeten Bewohner außer Haus,wird die Überwachung aktiviert. Dazu sollte man die Netatmo Welcome mit Blick auf den Eingangsbereich von Haus oder Wohnung installieren.

© Netatmo

Torhüter: Kamera und App sind auf Überwachung von Eingängen und Personenerkennung spezialisiert.

Eintretende Personen erkennt sie dann anhand ihrer Gesichter. Bei Dunkelheit hilft eine Infrarot-Nachtsichtfunktion. Je nach gewähltem Überwachungsmodus und Anwesenheitseinstellung lösen unbekannte Gesichter eine Alarmmeldung aus. Das funktioniert in der Praxis überraschend gut. 

Zur lokalen Aufzeichnung dient eine micro SD Karte, eine 16-GB-Karte liefert der Hersteller mit. Für die Cloudspeicherung nutzt das System ein vorhandenes Dropbox-Konto– die Gratisvariante genügt. Zusätzlich kann die Kameraper FTP auf eigenen Web-Space des Nutzers oder ein NAS zugreifen. In der iOS-Variante der App wird die Kamera in ein gegebenenfalls bestehen des Homekit-Setup eingebunden und kann dort alarmbasierte Abläufe auslösen.

Testurteil: Netatmo Welcome

Testergebnis Punkte
Ausstattung 169/250
Konfiguration/Stromverbrauch 90/100
Webportal/lokale Tools: Funktionen 35/40
Webportal/lokale Tools: Bedienung 44/35
Apps: Funktionen 40/40
Apps: Bedienung 35/35
Gesamt 402/500
connect-Urteil gut

Mehr zum Thema

Mit WLAN, Bewegungsmelder und Co.

IP-Cams, die per WLAN oder Kabel ins eigene Smart-Home-System integriert sind, senden auch aufs Smartphone. Wir stellen 8 Kameras fürs Smart Home vor.
Smart Home: WLAN-Türspionkamera in der Praxis

Brinno Duo ist ein Kombipaket aus Türspionkamera und separatem Bewegungsmelder. Wir haben das smarte Duo im Praxistest ausprobiert.
Sicherheit fürs Heim

Anker verkauft am 27. Januar IP-Kameras auf Amazon zu deutlich reduzierten Preisen. Lohnt sich das Angebot? Ein Modell hat connect getestet.
Mit Nachtsicht und Personenerkennung

Eine IP-Kamera überwacht das Zuhause. Die Anker Eufy Cam 2 bietet für 400 Euro zwei Full-HD-Kameras, die mit Alexa und Homekit kompatibel sind.
Raumüberwachung

Anker legt zwei günstige WLAN-Kameras mit Personenerkennung und Nachtsicht in die Regale. Laut Hersteller unterstützen sie Apple Homekit, Alexa und…